Harald-Schmidt-Show vom 23.08.2001

Zitate:

  • Waffen einsammeln (durch die Bundeswehr in Mazedonien). Hier in Köln-Mülheim machen das die Lehrer.
  • Ursprünglich wollte Jürgen Möllemann dort (zwischen Mazedoniern und Albanern) vermitteln, indem er mit dem Fallschirm abspringt. Aber diese Form von deutscher Friedensmission ist ja früher schon mal gescheitert.

Inhalt:

  • Der Sender Vox hat einen Milchschäumer „Aerolatte“ als Werbeschenk geschickt. Weil es nur 50 Stück waren, konnten diese nicht ans Publikum verteilt werden, sondern wurden an der Straßenecke abgestellt. Mit versteckter Kamera wird die Reaktion der vorbeikommenden Plünderer aufgenommen und kommentiert. Den Anfang macht ein Passat-Fahrer mit Freisinger Kennzeichen, der genau 41 Exemplare an sich nimmt und schließlich von Herrn Schmidt in das neben dem Studio liegende Bekleidungsgeschäft gejagt wird.

Sonstiges:

  • Gäste:
    Moritz Bleibtreu – einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler
    Lukas Gregorowitsch
    Peggy Büchse – sieht blendend aus, ist aber Extremschwimmerin

Harald-Schmidt-Show vom 30.08.2002

Zitate:

  • Wenn ich zum Beispiel zu meinem Griechen auf dem Markt gehe und sage „Einmal Schafskäse und Oliven, ja?“ – „Mm, hm, hm, 30 Euro“. Sag ich: „Ist OK, stimmt.“ Ich wundere mich nicht, was für Gewichte da auf dieser schönen, alten, unkommerziellen Waage gegengesetzt werden, und dass es nicht wie beim spießigen, bösen, faschistoiden Bäcker aus Deutschland so (Zeiger der Waage auf gleicher Höhe) ist. (…)
    Das sind diese mediterranen Völker, die haben ganz andere Cholesterin-Werte. Warum? Weil sie eine Waage nicht einmal aus dem Wörterbuch kennen.

Inhalt:

  • Dieter Bohlen jagt Estefania (Ey, du Schlunze, bleib stehen!) im Blair-Witch-Stil durch die Nacht.
  • 1000 Meisterwerke: Die Hatz von Wolfsburg
  • „Theater heute“ hat Herrn Schmidt zum Nachwuchsschauspieler des Jahres 2002 gewählt. „Ich habe 30 Jahre lang auf diesen Augenblick gewartet.“ (Man merkt trotz aller Überspitzung sehr deutlich, dass ihm diese Auszeichnung auch wirklich etwas bedeutet hat.)
  • Jugend forscht: Mohrenköpfe über die Alpen

Biographie:

  • Herr Schmidt hat einmal in Köln-Klettenberg gewohnt.

Sonstiges:

  • Studio-Umfrage zur Bundestagswahl 2002:
    CDU 34,9 – SPD 34,9 – Grüne 14,5 – FDP 11,3 – PDS 4,3
  • Studio-Politbarometer August zur Bundestagswahl 2002:
    CDU 27,8 – SPD 35,5 – Grüne 11,6 – FDP 19,0 – PDS 6,1
  • Team-Umfrage August zur Bundestagswahl 2002:
    CDU 10,0 – SPD 46,3 – Grüne 33,8 – FDP 5,0 – PDS 5,0
  • Bier:
    Schorsch-Bräu Donnerbock – zu Ehren von Dieter Bohlen und seiner Schrotflinte

Harald-Schmidt-Show vom 29.08.2002

Zitate:

  • Saddam Hussein, das ist dieser gefährliche Politiker mit dem Schnauzbart – der ohne Fallschirm. (Möllemann)
  • Es gibt viele Gründe, warum Ehen auseinander gehen: Geldsorgen, überzogene Glückserwartungen, dann hat er endlich einen deutschen Pass.
  • Viele Frauen beenden die Ehe ganz kurz und schmerzlos mit dem Satz: Ich hab einen Neuen, ich zieh nach Wolfsburg. (Frau Strunz/Effenberg)
  • Andrack: Beim letzten Mal, als so viele Bochumer hier waren, haben die alle PDS gewählt. – Schmidt: Moment, das waren Leute vom Bochumer Theater. Da wird man nur eingestellt, wenn man Kommunist ist.
  • Sonntagsöffnung von Läden? Was soll das denn? Dieses ganze Pack noch am Sonntag in den Städten?
  • Sterbehilfe? Ich sag nur Thema Scheidung: „Ich komm rein, hab das Beil in der Hand und hab gemerkt, sie wollte sterben.“

Inhalt:

  • Live-Schaltung zu Pflastermalern vor dem Kölner Dom, die Porträts von Edmund Stoiber und Gerhard Schröder malten
  • Die Redaktion hat den damals tatsächlich noch neuen Wahlomat „entdeckt“. Herr Schmidt beantwortet die Fragen und landet bei den Grünen.

Sonstiges:

  • Vorstellung der Band:
    Helmut Zerlett und Band
  • Gast:
    Bastian Pastewka – ein fabelhafter Komödiant und sehr geschätzter Kollege
  • Studio-Umfrage zur Bundestagswahl 2002:
    CDU 30,3 – SPD 38,2 – Grüne 10,8 – FDP 13,7 – PDS 7,1
  • Bier:
    Friedenfels Urtyp Hell – weil auch Edmund Stoiber nun gegen den Irak-Krieg und für den Frieden war
  • Klassenbuch:
    Ich bin grün. Friede, Freude, Eierkuchen.

Der Abend, an dem Harald Schmidt mich gestalkt hat

Viele Stühle, wenig Harald Schmidt. Warten auf den Einlass.
Viele Stühle, wenig Harald Schmidt. Warten auf den Einlass.
Ich bin ein großer Fan von Harald Schmidt. Leider habe ich die Chance, ihn live im Studio bei seiner Show zu sehen, nie genutzt. Aber gelegentlich zeigt sich der „Rentner und Spaziergänger“ doch noch seinem treuen Publikum.

Und als mir zu Ohren gekommen ist, dass er in der Stadtbibliothek Augsburg auftreten würde, habe ich weder Kosten noch Telephonanrufe gescheut, um an eine Karte zu kommen.

Am vergangenen Freitag war es dann soweit. Anlass der Veranstaltung war übrigens die Vorstellung eines Buches („Sie stellen mir Fragen, die ich mir nie gestellt habe: Männergespräche“) von FAZ-Redakteur Timo Frasch, der gut 20 bedeutende Männer, der bedeutendste unter ihnen der besagte Harald Schmidt, interviewt hatte. Der Abend war dann aber keine Verkaufsveranstaltung für das Buch, sondern ein circa zweistündiges Gespräch zwischen Frasch und Schmidt.

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Maientagsgedicht

Die Stadt Nürtingen hat das Maientagsgedicht, das Herr Schmidt 1989 verfasst hat, veröffentlicht:
https://www.nuertingen.de/de/nuertingen-fuer-alle/stadt-nuertingen/nuertinger-persoenlichkeiten/harald-schmidt/maientagsgedicht

Der Nürtinger Maientag ist übrigens, wie uns ebenfalls die Stadt Nürtingen mitteilt,

das traditionelle Fest der Schulen und der Nürtinger „Nationalfeiertag“ schlechthin. 1602 erstmals nachzuweisen, gehört der Nürtinger Maientag zu den ältesten Kinder- und Heimatfesten in Südwestdeutschland.